Validität

Die Validität ist neben der Objektivität und der Reliabilität eines von drei Gütekriterien, die erfüllt werden müssen, damit die Qualität des Messvorgangs gewährleistet istReliabilität bezeichnet die formale Genauigkeit der Merkmalserfassung.

Genau hinschauen: Validitätsfehler vermeiden!

Genau hinschauen: Validitätsfehler vermeiden!

Die Validität wird auch als Gültigkeit eines Testverfahrens beschrieben. Diese gilt als gegeben, wenn es den eigenen interessierenden Sachverhalt tatsächlich zu erfassen vermag bzw. genau das misst, was auch gemessen werden sollte. Man spricht hierbei von materiellen Genauigkeit von Testergebnissen.

Man kann zwischen interner und externer Validität unterscheiden:

Interne Validität

Sie wird beeinflusst durch sogenannte systematische Fehler (Bias), wie etwa Fehler im Studiendesign und der Studiendurchführung (z.B. fehlende Geheimhaltung der Randomisierungsliste; Unterschiede zwischen Placebo und Verum in Bezug auf Geruch, Farbe und Grösse). Andere Systematische Fehler können bei der Analyse der Resultate auftreten (z.B. statistische Auswertung).

Externe Validität

Unter externer Validität versteht man die Generalisierbarkeit. Sie gibt Auskunft darüber, inwieweit die Resultate anwendbar sind, z.B. für Menschen außerhalb der Studie.